Beschämend, dass unser Job unsere Kinder übernehmen müssen!

DARSHAN mit GOTT: Sonnenuntergang Mühlethal, 2019
DARSHAN mit GOTT: Sonnenuntergang Mühlethal, 2019

Beschämend, dass unser Job unsere Kinder übernehmen müssen!

In meinem Buch, im 25. Kapitel: Ausblick in Zukunft des Planeten und der Menschheit, wagte ich einen Blick in die Zukunft. Das Kapitel schrieb ich im Jahr 2015 mit einer kleinen Ergänzung anfangs 2016. Die darin erwähnten Entwicklungen sind teilweise inzwischen viel schneller und dramatischer eingetroffen!

Wenn ich etwas mehr als hundert Jahre zurückblicke, dann komme ich zu dem Schluss, dass unsere und die Kriegsjahre-Generationen wahrscheinlich die schlimmsten Umweltsünder sind.

Es ist auch sehr beschämend, dass meine Generation anscheinend in Sachen Umwelt so wenig sensibel ist. Teilweise wird diese dramatische Klimaveränderung geleugnet, ignoriert oder nicht ernst genommen.

Beschämend für meine Generation empfinde ich weiter, dass unsere Kinder und teilweise schon unsere Enkelkinder auf die Strasse gehen müssen; mit der Forderung an die Politik und Gesellschaft, endlich mal mit dem Klimaschutz vorwärtszumachen. Dies wäre eigentlich unser Job!

Früher bezeichnete man die Presse als vierte Gewalt im Staat. (Neben der legislative, exekutive und judikative Gewalt.) Die vierte Gewalt nimmt – meiner Ansicht nach – aber viel zu wenig sich dieses Themas an.

Meine Hoffnungen liegen daher, seit einiger Zeit, in der »fünften Gewalt«. Dies sind die verschiedenen »Bürgerbewegungen« in den verschiedenen Ländern. Teilweise sind sie sogar weltumspannend wie zum Beispiel Avaaz. Es gibt aber auch europaweite und landesweite Bewegungen. Sie nehmen sich jedes Thema an, dass ihnen relevant erscheint. Unterstützen Sie bitte diese Bewegungen und auch Umweltverbände wie Greenpeace, WWF und andere. Und überlegen Sie bitte, was Sie weiter zum Umweltschutz beitragen könnten und allenfalls wie Sie die Politik dazu bewegen könnten, endlich mit dem Umwelt-/Klimaschutz vorwärtszumachen.

Es ist nämlich schon lange nach »Nach-zwölf«. Und je länger nichts oder zu wenig in dieser Sache unternommen wird, um so schwieriger, aufwendiger oder unmöglicher wird es dann, diese Entwicklungen aufzuhalten oder zu korrigieren.