Die verschiedenen Arten von Unsterblichkeit

DARSHAN mit GOTT: Abendstimmung in Mühlethal
DARSHAN mit GOTT: Abendstimmung in Mühlethal

Die verschiedenen Arten von Unsterblichkeit

Die meisten Menschen denken bei »Unsterblichkeit« zuerst an die »physische Unsterblichkeit«. Also kurz ausgedrückt: dass sie nicht sterben müssten. Viele Menschen hoffen, dass es irgendwann mal ein Wundermittel gibt, das sie unsterblich macht. Laut einigen Schriften erreichten die Menschen in der Frühzeit, im goldenen Zeitalter, ein Alter von rund 3000 (dreitausend!) Jahren. Sie mussten, um das Göttliche zu reichen, damals aber auch, fast solange Yoga praktizieren. Wir leben heute laut dieser Zeiteinteilung im Kali-Yuga, dem vierten, dunklem, chaotischem Zeitalter. Unser Leben ist nicht mehr so lang wie im goldenen Zeitalter, dafür können wir das Göttliche aber in viel kürzerer Zeit erfahren. Ist die physische beziehungsweise »biologische Unsterblichkeit« wirklich so erstrebenswert? Möchten Sie wirklich 3000 Jahre oder noch länger im gleichen Körper verbringen? Was, wenn ihr Körper Defekte hat oder kränklich ist, möchten Sie dann in so einem Körper solange leben? Oder 3000 Jahre lang fast immer den gleichen Job, den gleichen Partner, den gleichen Status und das gleiche Leben haben? Und wie will man da noch ein vernünftiges Rentensystem hinkriegen, wenn man heute schon grosse Probleme hat mit der Finanzierung von 20- bis 30-jährigen Renten? Wie dann ein Rentensystem über mehrere Jahrhunderte finanzieren? Ich nenne diese Unsterblichkeit mal »biologische Unsterblichkeit, Typ A« (für »Altersbedingte Unsterblichkeit«). – Die ich aber nicht erstrebenswert betrachte.

Die nächste »Unsterblichkeit« wäre die Weiterreichung der eigenen Gene an die Nachkommen. Dabei hofft man, dass die Nachkommen dann wiederum Nachkommen produzieren und so weiter. Aber diese »Unsterblichkeit« beziehungsweise die Blutlinie kann enden. Sei es durch mangelnde Nachkommen oder durch Unglücksfälle. Ich bezeichne diese Unsterblichkeit mal mit »biologische Unsterblichkeit, Typ B« (für »Blutlinie«).

Auch die nächste »Unsterblichkeit« können Sie nur wenig beeinflussen. Wenn Sie eine ungewöhnliche Tat vollbringen, eine aussergewöhnliche Entdeckung machen oder ein grossartiges Werk (zum Beispiel: Musikstücke, Bilder, Schriften/Bücher) erschaffen, könnten Sie dadurch eventuell »unsterblich« werden. Aber wer garantiert Ihnen, dass Sie in alle Ewigkeit »unsterblich« bleiben? Die späteren Generationen können ihre Taten, Entdeckungen und Werke ganz anders bewerten und Sie könnten in Vergessenheit geraten. Also auch diese »Unsterblichkeit« ist eine sehr unsichere. Ich nenne diese »Unsterblichkeit« mal »unsterblich durch die persönlichen Verdienste« (Typ uddpV).

Wenn Sie mal aber eine ausserkörperliche Erfahrung gemacht haben, dann haben Sie eine vage Ahnung, was wirkliche Unsterblichkeit bedeutet. Wenn ihr Bewusstsein sich vom physischen Körper in den Lichtkörper beziehungsweise Energiekörper (Seele) verlagert (und wieder zurück), dann wissen Sie, dass Sie wirklich unsterblich sind. Meist haben Sie danach eine ganz andere Einstellung gegenüber dem Tod und dem Leben. Dazu reicht schon eine ganz kleine ausserkörperliche Erfahrung völlig aus. So wie ich es erlebt hatte und es in meinem Buch DARSHAN mit GOTT beschreibe. Bis zu dieser Zeit (der ausserkörperlichen Erfahrung) glaubten Sie vage, dass Sie vielleicht noch eine Seele hätten. Nach dem AKE-Erlebnis wissen Sie, dass Sie (eine) Seele sind, die einen physischen, biologischen Körper bewohnt. Und wie die Kleider unseren physischen Körper schützen, so schützt unser physischer Körper unsere Seele in dieser physischen Welt. (Die ausführlichere Fassung und Darlegung können Sie in meinem Buch lesen.)

Neben der Gottes-Erfahrung sehe ich daher ein AKE-Erlebnis, so wie ich es erfahren durfte, als ein weiteres, wichtiges Schlüsselerlebnis an. Dies führt uns zu einem besseren Verständnis zum Leben und Tod sowie der Seele hin.